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Weise Geschichten zum Lesen und Nachdenken




Jede gute Geschichte berührt. Umso mehr, wenn sie elementare Werte, die jeder von uns in sich fühlt, bewusst werden lässt und wenn sie zu spontanen Einsichten und Erkenntnissen führt.

Von Liebe und Fortpflanzung
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Kinder kennen die Wahrheit, weil sie reinen Herzens sind. Das erfährt man immer wieder, wenn man mit ihnen zusammen arbeitet. Im letzten Schuljahr stand in meiner 5.Klasse in Biologie gerade das Thema Fortpflanzung auf dem Lehrplan. Ich wollte die Kinder an das Thema heranführen, indem ich sie aufzählen ließ, welche Organsysteme des Menschen wir bereits behandelt hatten und welche noch nicht. "Es gibt da eine wunderbare Erfindung der Natur, ohne die wir alle hier nicht sitzen würden - uns gäbe es gar nicht ...", sagte ich. In der ersten Reihe fingen einige Schüler an zu schmunzeln, in der letzten Reihe senkten sich die Köpfe und in der Mitte saß Jochen, der eifrig seine Hand gen Himmel streckte, bis ich ihn aufrief. "Die Liebe!", sagte er und strahlte mich an. Ich kam mir ganz schön dumm vor, den Rest der Stunde auf irgendwelchen ollen Fortpflanzungsorganen herum zu reiten, nachdem dieser Junge doch schon alles gesagt hatte, was es im Leben zu wissen gibt.

In diesem einen Wort - Liebe - liegt soviel Absolutheit, dass jeder Zusatz, jeder Kommentar und jede Erläuterung es nur schwächen würde. Man erlebt im Lehrberuf immer mal wieder erhellende Momente und lustige Überraschungen vor allem mit den jüngeren Schülern, die noch keine Maske tragen. Aber dieses Erlebnis gehört zu meinen Allerschönsten. Ohne Liebe gäbe es uns wirklich nicht...

Auf dem Markt
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Eine Frau träumte des Nachts, einen Markt zu besuchen. Dort inmitten all der Stände traf sie an einem von ihnen erstaunlicherweise Gott. Scheu näherte sie sich dem Stand. "Was verkaufst du hier?" wollte sie von ihm wissen. Gott antwortete ihr: "Alles, was das Herz begehrt." Die Frau war zunächst völlig verblüfft. Als sie sich wieder gefasst hatte, beschloss sie, diese Gelegenheit zu nutzen und das Beste zu verlangen, was sich ein Mensch nur wünschen kann. "Ich möchte Frieden für meine Seele und Liebe und Glück. Und weise möchte ich sein und nie mehr Angst haben." sagte die Frau zu Gott. "Und das nicht nur für mich allein, sondern für alle Menschen." Gott lächelte. "Ich glaube, du hast mich missverstanden. Ich verkaufe hier keine Früchte, sondern die Samen."

Das Geheimnis der Sägespäne
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Ein Mann radelt zur Grenze. Auf den Gepäckträger des Fahrrads hat er einen Sack festgezurrt, in dem sich Sägespäne befinden. Der Grenzbeamte betastet den Sack, kann aber nichts Verdächtiges finden und lässt ihn passieren. In den nächsten Wochen kommt der Mann öfters mit einem Sack Sägespäne auf dem Gepäckträger zur Grenze, worauf sich der Grenzer keinen Reim machen kann. Immer mehr ist er überzeugt davon, dass der Mann etwas schmuggelt. Er beschränkt sich nicht mehr auf das Betasten, sondern lässt den Sack durchleuchten, ausleeren, lässt Spürhunde aktiv werden, lässt Proben davon chemisch untersuchen. Nichts. Nichts als Sägespäne. Was hat der Mann geschmuggelt? Fahrräder.

Der Geist
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Es war in einem Sommer in Italien. Ich lag gegen Abend noch am Strand, da kam plötzlich ein Mann zu mir und sagte: ,,Gehen sie fort."
Darauf ich:,,Wer sind sie denn?"
Doch er sagte nur mit lauter Stimme:,,Gehen sie fort."
Ich schaute kurz weg und als ich wieder hinschaute, war er verschwunden und weit und breit nicht mehr zu sehen.
Verwirrt und beunruhigt von diesem Ereignis, beschloss ich in meine Unterkunft zu gehen. Am nächsten Morgen erfuhr ich etwas was mir zumindest eine gewisse Erklärung gab. Kurz nachdem ich gegangen war, wurden an diesem Strand zwei Personen ermordet. Ein Freund hatte mir einmal von einem ähnlichen Erlebnis erzählt. Als ich eine Woche später wieder Zuhause war, hatten meine Eltern alte Fotos zum anschauen herausgesucht. Zu meiner Überraschung entdeckte ich auf einem der Fotos den Mann der mir am Strand begegnet war. Es war der Bruder meiner Oma der vor fünfzehn Jahren gestorben war.



Namen-Bedeutung


Willi Vogt. Mennonitische Ahnenforschung


Bedeutung und Herkunft unserer mennonitischen Namen.


Allgemeines

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Die ersten Menschen, von denen man weiss, dass sie einen Nachnamen trugen, waren die Chinesen. Die Legende besagt, dass der Eroberer Fushi den Gebrauch von Nachnamen oder Familiennamen im Jahre 2852 v.Chr. anordnete. Es ist üblich, dass der Chinese drei Namen hat, wobei der Nachname an erster Stelle steht. Er wird von einem der 438 Worte aus dem heiligen chinesischen Gedicht Po-Chia-Hsing entnommen. Die Römer hatten anfangs nur einen Namen. Das wurde später geändert, und auch sie trugen drei Namen. Der persönliche Name stand an erster Stelle. Als das Römische Reich zu zerfallen begann, wurden Familiennamen zu verwirrend, und der Gebrauch eines einzelnen Namens wurde wieder üblich.. Während des frühen Mittelalters wurden die Menschen mit nur einem Namen angesprochen. Aber langsam setzte sich der Brauch durch, einen weiteren Namen hinzuzufügen, um die Personen zu unterscheiden. Im 12. Jahrhundert war der Gebrauch eines zweiten Namens so weit verbreitet, dass es in einigen Gegenden als primitiv galt, keinen zweiten Namen zu besitzen. Aber obwohl dieser Brauch der Ursprung unserer heute üblichen Nachnamen ist, bezog sich der zweite Name, wie er im frühen Mittelalter zu verstehen war, nicht auf die Familie und war auch nicht erblich. Die heutige Praxis des vererblichen Nachnamens stammt aus dem 10. oder 11. Jahrhundert und war in der venezianischen Aristokratie üblich. Kreuzfahrer, die aus dem Heiligen Land zurückkehrten, nahmen diesen Brauch auf und verbreiteten ihn in ganz Europa. Erst Frankreich und Grossbritannien, dann Deutschland und Spanien übernahmen diese Praxis, als die Notwendigkeit, die Person näher zu bestimmen, immer wichtiger wurde. Im Jahre 1370 wurde das Wort "Nachname" erstmalig in Dokumenten festgehalten. Die Regierungen nahmen mehr und mehr Daten der Bürger zu den Akten. Die Besteuerung und vor allen Dingen der Militärdienst machten es erforderlich, die Menschen genauer zu kennzeichnen. Auf dem Lande musste die herrschaftliche Verwaltung zur Regelung der Vererbung des Landbesitzes nicht nur über Personen, sondern über ganze Familien Buch fuhren. Man kann sicher sein, dass spätestens im Jahre 1450 jede Person, gleich welchen sozialen Rang sie hatte, einen vererblichen Nachnamen besass. Der Nachname identifizierte die Familie, schuf eine Verbindung zur Vergangenheit und zur Zukunft. Es überrascht nicht, dass die Erhaltung des Familiennamens eine Sache des Familienstolzes wurde und man es sehr bedauerte, wenn kein männlicher Erbe diesen Namen weitertragen konnte. Zu Beginn des 15. und 16. Jahrhunderts wurde der Familienname auch in Polen und Russland populär. Die skandinavischen Länder begannen erst Anfang des 19. Jahrhunderts, Familiennamen zu gebrauchen. Sie waren an den Brauch, den väterlichen Namen als zweiten Namen zu benutzen, gebunden. In der Türkei wurde erst auf Druck der Regierung 1933 der Familienname eingeführt. In fast allen Fällen wurde der Familienname zuerst bei den Adligen und reichen Landbesitzern üblich, dann erst setzte er sich bei Kaufleuten und gewöhnlichen Bürgern durch. Die ersten beständigen Namen waren die von Adligen und Landbesitzern, die die Namen von ihren Herrschaftsgütern und Landbesitzen übernahmen. Diese Namen wurden mit dem vererblichen Land weitergegeben. Die Bürger übernahmen diesen Brauch.


Schreibweise

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Von fast allen Namen gibt es heute unterschiedliche Schreibweisen. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass früher die meisten Menschen nur schlecht oder gar nicht schreiben konnten und daher die Namen zunächst oft nur mündlich weitergegeben wurden. Z.B. bei meinem Nachname Vogt sind es Voth, Focht, Vogts, Foth, Voight, Voigt, Voit und Voigts u.a.. Es ist möglich, dass ein Angehöriger Ihrer Familie den Namen in der Vergangenheit geändert hat. Auch hierfür sind verschiedene Ursachen denkbar, so z.B. Änderungen in der Sprache selbst, sowie Sorglosigkeit und Unwissenheit des Schreibers und bei Mennoniten kommen noch die Auswanderungen aus einem Land zu anderem dazu.


Linguistische Herkunft

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Fast alle Familiennamen können in fünf Gruppen eingeteilt werden, je nach ihrer Art und Entstehung. Die Namen der ersten Gruppe beschreiben das Aussehen und den Charakter einer Person. In der zweiten Gruppe sind Namen, die aus Natur und Umgebung entnommen sind. Die Namen der dritten Gruppe identifizieren eine Person durch Verbindung mit dem Vornamen des Vaters oder eines Vorfahren. Die Namen der fünften Gruppe bezeichnen den Beruf oder die Beschäftigung.
I. Familiennamen, die Aussehen oder Charaktereigenschaften bezeichnen:

a) Das Aussehen kann folgenden Namen zugrunde liegen: Bartsch, einer der einen Bart trug. Braun, ein dunkelhäutiger, braunhaariger Mann. Hooge, ein hochgewachsener Mensch (der Hohe). Krause, jemand mit krausem Haar. Loepp, (Lippe), einer mit prominenten, starken Lippen. Redekopp, einer mit rotem Haar.
b) Charaktereigenschaften werden durch folgende Namen bezeichnet: Boese, jemand, der sich leicht aufregt, schnell böse wird. Funck, hitzig, bei dem bald Funken sprühen. Unruh, jemand, der unruhig ist. Wohlgemut, ein optimistischer Mensch, dem oft wohl zu Mute ist.


II. Familiennamen aus der Natur und Umgebung:
a) Geographische Bezeichungen: Berg, jemand, der auf einem Berg wohnt. Dahl, (Tal), einer der aus dem Tal stammt. Dyck, (Deich), der am oder auf dem Deich wohnt. Wall, (Damm), einer, der am oder auf dem Wall wohnt. b) Ländernamen: Friesen, stammt aus Friesland. Flaming, Flame, stammt aus Flandern. Goossen, nach dem Lande Goossen in Ägypten. Unger, (Ungar), stammt aus Ungaren. c) Tier- und Vogelnamen: Loe-we(n), Baer, Wolf(e) — Raubtiere. Falk, Adler, Nachtigal, Raabe — Vögel. Quapp(e), Hecht — Fische. d) Gegenstände: Krahn (Kraan) — Hebevorrichtung für Lasten auf Schiff - Welk (Walker) - Walkerkeule zum Gerben von Leder. Stobbe — Baumstumpfen.


III. Patronymische (vom Vornamen des Vaters abgeleitete)

Namen:
Abrahams, Adrian (Hadrian), Arend(t), Bartel (Bartolomäus), Baltzer (Balthasar), Brandt, Conrad, Cornelius, Cornies, Dirk(s), Eckert (Ecke), Elias, Enno (Enne, Enns), Esau, Ewert, Giesbrecht (Isebrecht), Goertz (Geritz, Goeritz, Geritzen, Goertzen), Guenther, Harms (Harm, Hermann), Hein (Heinrichs), Hildebrandt, Huebert (Hiebert, St. Hubertus), Isaac, Jantz (Jan, Jansen, Janzen, Jantzen), Joost (Just), Kasper, Klassen (Klasen, Nicklas), Koehn (köllnisch kurz für Konrad), Martens (Martins, Martin), Matthies (Matthäus), Nickel (Nickolaus), Pankratz (Pankratius), Pauls (Paulsen), Peters (Petersen), Quiring (Quirinius), Regehr (Reyer, Rogier, Regier), Richert (Richard), Riediger (Rüdiger, Driediger), Siebert (Siewer), Siemens (Siemon), Thiessen (Matthiessen, Teusz, Tiessen), Tjart, Toews (Matthoews), Walde (kurz für Waldemar), Wiebe, Willems (Willms, Willem, Wilhelm), Zacharias.


IV. Namen von Wohnort oder ehemaligem Wohnort:

van Bergen, van dem Block, Born (im Jülischen), Brucks (Brügge in Flandern), DeVeer (Veere auf Insel Walcheren, Südholland), Ediger (an der Mosel, südwestlich von Neuwied), Federau, (Ort in Westpreußen), Hamm (in Westfalen), Hoeppner (Heppner, aus Hoewen bei Gladbach — Hoewener), Kliewer (Klüfer, Kluiver), Loewen (aus Leuwen in Flandern), Mierau (Westpreußen), Neudorf (allgemein), Neufeld (Ort an der Elbemündung), Nieszen (aus Neusz, Rheinland), Petkau (Petrikau), van Riesen (aus Riesa), Suckau (Kloster Zuckau, Westpreußen), Schellenberg (Ort südlich von Salzburg, Österreich), Warkentin (Perchentin, Pommern), von Wieler (Weiler, kleiner Ort), Wiens (aus Vingst, einem Vorort von Koelln).


V. Namen, die den Beruf bezeichnen:

Bahnmann (Wegarbeiter), Bergmann (Bergwerksarbeiter), Bosch- mann (Waldarbeiter), Buller (Boullert, Bohler — Zimmermann), Dacke (Dachdecker), Harder (Herder, Hir-te), Haijer (einer, der Arbeiter anheuert), Holzrichter, Koerber (Gerber, Koerber, Korbmacher), Kettler (Kesselschmied), Koehler (Kohlenbrenner), Koop (Kouper, Kaufmann), Kroeger (Krugwirt, Kroecker), Lenzmann (Feldscherer), Letkemann (Lindtkemann), Mantler (Schneider), Müller (Mühlenbesitzer oder Mühlenarbeiter), Dickmann (Deicharbeiter), Niebuhr (Neubauer?), Penner (Bender, Pender), Plennert (Tischler), Plett (Stoffbügler), Pottke (Töpfer), Reimer (Riemer, Sattler), Sudermann (Sud = kochendes Wasser), Schmidt (Schmiedemeister), Schroeder (Schrotmüller), Thielmann, Wallmann (Deicharbeiter), Wedel (Wedeler), Zimmermann (Timmermann); Beamte: Vogt (Voth, Foth), Schulz (Dorfschulze), Teichroeb (Dickgraewe, Deichgraf.)

VI. Polnische Namen:

Delesky (Dileski), Koslowsky (Kozowski), Rogalsky (Rogalski), Sawatzky (Zawadski), Tilitzky (Tylicki).


Geografische Herkunft

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Berg - Baerg (Barg, Berg) stammen aus dem Gebiet von Bern in der Schweiz; 1671 nach Westpreußen gekommen, nach Elbing und in den Ellerwald. 1776 sind sie an folgenden Orten: Stadtfelde, Kl. Mausdorf, Lakendorf, Altendorf, Eilerwald, Neulanghorst, Tiegenhof, Damfelde. Konsignation: 12 Familien, 50 Personen

Bergen - Bargen (van Bergen) stammen aus Antwerpen in Belgien. 1585 verließ Martin van Bergen Antwerpen und kam nach Königsberg. 1601 haben sich zwei Schüler Michael van Bercken und Israel van Bergen im Elbinger Gymnasium angemeldet. 1615, Hans van Bergen im Danziger Werder. In der Konsignation von 1776 sind 7 Familien mit 26 Personen.

Braun - Braun (Bruhn, Brown) kommen aus Flandern. 1619, Jan Brun in Hoppenbruch, Danzig; 1621, Diakon der flämischen Gemeinde in Danzig. 1681, Dirk Bruhns, Färber, Danzig. In der Konsignation Friedrichs des Großen, 1776, waren Braun: 6 Familien, 25 Personen; Bruhn: 11 Familien, 49 Personen, und Brun (Brunsche): 6 Familien, 18 Personen. Insgesamt: 23 Familien mit 92 Personen.

Block - Block stammen aus Mecheln in Flandern. Wilhelm von dem Block, in Mecheln geboren, floh um 1570 nach Königsberg. Söhne: Abraham, Isaac und Jacob. Von Jacob und Abraham stammen die Blocks in Montau. Das "von dem" ließ man fallen. Konsignation von 1776, 13 Familien mit 51 Personen.

Bartsch - Bartsch kommen aus Holland. 1541, Andres Barts in Liebenau. 1595 ist Andres Bartz Schulze des Dorfes Reichenberg. 1675, Andres Bartz, Schmerblock, 1755 — Johann Bartsch, Deputierter nach Rußland. DeFehr DeFehr (Fehr, DeVeer, Veere, Vehr) kommen aus Holland. Der er ste Namensträger stammte aus der Stadt Veere (Fähre) auf der Insel Walcheren. Gysbert Janz de Veer ist 1556 in Scheedam, Danzig geboren. Gysbert de Veer, 1640-1693, wohnte 1690 im Schottland, einem Vorort Danzigs. 1681 sind in Danzig 9 Dever oder de Veer (DeVehr) gelistet, aber keine Vertreter in der Konsignation Friedrichs des Großen von 1776.

Derksen - Dirks/Dirksen (Derksen, Doerksen, Duerksen) wahrscheinlich aus Friesland. 1536, Claess Diricks aus Holland, bei Elbing. Von 1622-1675, mehrere Dirksen im danziger Werder. 1605, Labrecht Dirksen in Kl. Lubin bei Graudenz. Die Dirksens sind überall in den Werdern zu finden. Dirk wurde als Vorname ge braucht. In der Konsignation sind 40 Familien mit 175 Personen verzeichnet.

Dyck - Dyck (Dueck, Dick) stammen wohl aus Flandern; van dem Dyck. 1592, Philipp van dem Dyck im Gr. Werder. Manche Dycks mögen auch aus Holland stammen, denn Dyck heißt ein Damm, der das Wasser zurückhält. In der Konsignation, 112 Familien mit 513 Personen.

Ediger - Ediger kommen aus dem Gebiet des Mittelrheins, aus dem Winzerort Ediger an der Mosel. Hans Ediger, ausgewiesen, findet in Montau Zuflucht. 1692 ein Ediger in Niedergruppe. 1665 wird Heinrich Ediger in Montau getauft. In der Konsigna tion von 1776 sind 10 Familien mit 43 Personen.

Elias - Elias wird als Vorname allgemein gebraucht. In einigen Fällen bleibt er als Familienname bestehen. In der Konsignation finden wir Johann Elias mit Frau in Ladekopp, Landwirt, und Paul Elias in Schidlitz, mit Frau und 4 Kindern, als Gewürz krämer genannt.

Enns - Enns, (Enntz, Ensz, Ens) stammen zum Teil aus Ostfriesland, zum Teil aus Österreich, aus Enns an der Enns, einem Nebenfluß der Donau, Enno, Enne ist ein friesischer Vorname. Als Familienname ist er um 1734 "Ennen". 1654, Hans Ensz (Enszoon) in Orloff. 1701, Jacob Entz, Tiegerweide. Um 1727 sind 16. Familien Entz zwischen Weichsel und Nogat. In der Konsignation sind 59 Familien Ens/Entz mit 140 Personen verzeichnet.

Epp - Epp kommen aus Friesland, zwischen Harlingen und Emden. 1535, Eppe Petersz in t'Zandt bei Appin-gedam. Im Jahr 1586 wird vom Danziger Rat ein Geburtsschein für einen Epp ausgestellt. 1682 wird Gretcke Epsen bei der Danziger flämischen Gemeinde getauft. Der erste 1584 in Westpreußen bekannte Epp trägt die friesische Form des Namens, "Eppe". In der Konsigna- tion von 1776, 46 Familien mit 210 Personen.

Esau - Esau biblischer Vorname, erst als Vorname gebraucht, dann patrony-misch als Familienname. Im Elbing-schen Werder und Eilerwaid, Por-denau, Mierau, Ladekopp, Bollwerk, Bärwalde, Fürstenwerder, aber auch in Schönsee bei Kulm. In der Konsignation von 1776 sind 16 Familien mit 63 Personen verzeichnet.

Ewert- Ewert kommen wahrscheinlich aus Ostfriesland, zwischen Westfallen und Zuidersee. Ewert, ein Vorname, abgeleitet von Eberhard, auch Ebert. Von 1646-1692 kommt der Name Everts in Norden, Ostfriesland vor. Im 1600, Niklaus Ewertz in Montau bei Graudenz. In Sanskau leben 1664 drei Familien Ewerts. 1694, Peter Ewert in Gr. Lunau. In der Konsignation sind 29 Familien mit 115 Personen.

Vogt- Vogt (Voth, Vodt, Foth) kommen aus dem Kanton Bern in der Schweiz. 1538 Hans Vogt aus Villingen, Täuferprediger. 1553, Vertrag mit Schweizer Täufern für Schönsee bei Kulm. 1595, Fetter Vogtt, Schönsee. Bald ist aus Vogt ein Voth oder Foth geworden. Konsignation 1776, 29 Familien mit 137 Personen.

Friesen - Friesen (Friesen, Froese) sind friesischer Herkunft. Schon zur Ordenszeit im Kl. Marienburger Werder, Friese (Fryse) 1386 in Winkelsdorf. 1709, Melchior Friese, Altester in Markushof. Daraus wird bald Frese oder Froese. Manche blieben bei Friesen. In der Konsignation 1776, 99 Familien mit 406 Personen.

Funk - Funk (Funck). Die Funck kommen aus der Schweiz. 1662, Hein rich Funck bei Zürich. 1656, Hans Funck, Schottland bei Danzig. 1635, Isaac Funck als Schüler des Gymnasiums in Elbing. 1703, Stephan Funck, Prediger in Przechowka, eingewandert aus Mähren, Konsignation, 15 Familie n, 73 Personen.

Giesbrecht - Giesbrecht (Giesbrecht/Isebrecht) wahrscheinlich aus der Pro vinz Holland. Um 1600 ist Lodewich Gysebrechts Lehrer (Prediger) in Danzig. 1607, Heinrich Giesbrecht, Scharfenberg, Danzig, und Peter Giesbrecht in Reichenberg. Konsig nation vom Jahre 1776, 9 Familien mit 35 Personen. Goertzen Goertz Gertz, Gertzen, Goertzen) kommen aus Friesland. Der erste Goertz in Westpreußen ist Friedrich Gertson/Gertz in Schmerblock, Danziger Werder. 1612 sind Friedrich und Albert Gertz im Kl. Werder. 1639, Dirk Gertz, Montau. 1659, Dirk Gertz, Sibsau. Konsignation 1776, 60 Familien, 245 Personen.

Gossen - Goossen (Gossen, Goos) kommen aus Holland und Flandern. 1586, Jan Goszen in Elbing. 1598, Abra-ham Goos, Holländer, im Elbinger Gymnasium. 1619, Isaac Goosszen, Elbing. 1776 sind Goossen in Elbing, Altendorf, Stobbendorf, Lakendorf und Zieglerhuben. In der Konsignation, 7 Familien mit 24 Personen.

Guehter - Guenther (Ginter). Günther ist ein deutscher Vornamme, der patronymisch zum Familiennamen wird. Drei Familien Ginter wohnen in Petershagen, ein Isaac Ginther in Tiegenhof, mit insgesamt 14 Personen. 3 Familien Guenther wohnen bei Elbing, je eine in Heubuden, im Eilerwald und in Pletzendorf, mit 16 Personen. Nach der Konsignation, 8 Familien mit 36 Personen.

Hamm - Hamm (Ham) stammen aus Westfalen und aus Friesland. 1530, Meinard van Harn. 1601, Urban Hamm, Orlofferfelde. 1580, Johann de Mepsche op den Harn, Danzig. Das "op den" fällt, wie das "van", bei van Dyck, van Hörn, im 16. bis 18. Jahrhundert fort. Konsignation 1776, 10 Familien mit 44 Personen.

Harder - Harder sind einheimische Westpreußen. 1510-1529 waren schon 6 Harders in Parschau, Neukirch und Schönhorst. Im selben Raum sind später mennonitische Harder. Han Harder wird 1667 in Danzig getauft. In der Konsignation von 1776 sind 22 Familien Harder mit 91 Personen verzeichnet.

Harms - Harms (Harm, Harmes, Harmies) sehr wahrscheinlich aus Ostfriesland und Oldenburg. Aus'Jever verwiesen, kommt Claas Harms nach Elbing, im Kl. Werder. 1709, Hans Harmiss, Diakon in der friesischen Gemeinde, 1793, Simon Harms, Prediger. In der Konsignation von 1776 sind es 24 Familien mit 102 Personen.

Heyde - Heide (Heyd, Heydebreck, Heydebrecht, Heidebrecht), wohl aus Holland. In der Konsignation sind folgende verzeichnet: Johann Heidebrecht, Czatkau, David Heyd, Walldorf; Jacob und Peter Heyde-brecht, Krebsfeld, alles Landwirte: 4 Familien mit 24 Personen.

Hoeppner - Heppner (van Hoewen, Hoewn-wer, Hoeppner) kommen vom Nie derrhein. In Hoewen bei Gladbach wohnten 25 Mennonitenfamilien; von dort vertrieben, nannten sie sich van Hoewen oder Hoewener. Daraus ist dann im Laufe der Zeit Heppner (Hoeppner) geworden.

Huebert - Hiebert (Hubert, Huebert, St. Hu-bertus) kommen aus dem Rhein land, bei Monschau, südlich von Aachen. 1622, ' Jacob Hubert in Eschenhorst am Drausensee. 1740, Hubert in der Memelniederung. 1776 im Werder schon "Hiebert". Konsignation 1776, 14 Familien mit 79 Personen.

Hildebrand - Hildebrand(t), wahrscheinlich aus Wormer in Nordholland. Im Jahre 1552 hält sich der Fischer Hille-brant aus Wormer in Nordholland mit anderen mennonitischen Familien in Danzig auf. In der Konsignation 1776, 9 Familien mit 31 Personen.

Hooge - Hooge , wahrscheinlich aus Holland. Das Wort bedeutet der Hohe, also ein großer, hochgewachsener Mann. Der Name ist in westpreußischen Quellen nicht zu finden. Die Hooges müssen in Rußland zu den Mennoniten gestoßen sein.

Janzen - Janzen (Jantzen, Janz, Jantz, Jansen) stammen aus dem Nordsee raum, von Holstein bis Flandern. 1585 in Altebabke, Wallich Jansen. 1618, Jacob, Beyershorst; 1571, Peter Jantzen, Scharfenberg. Im Jahre 1619 wohnen in Hoppenbruch bei Danzig, Jansen aus Holstein, Harlin-gen, Westfalen und Brabant. Kon signation 1776, 125 Familien mit 445 Personen.

Kasdorf - Kasdorf (Kasdorp), ein holländischer Familienname; Jan Kasdorp, 1695-97.Gerrit Kasdorp, Prediger in Hamburg. Härmen Kasdorp, 1700 nach Pennsylvanien, USA. Der westpreußische Name Kasdorf ist höchtswahrscheinlich eine preußische Schreibweise dieses Namens. In der Konsignation von 1776 ist ein Kosdorf, Hans (Kasdorp) in Heubuden als Arbeiter, 3 Personen.

Klassen - Klassen (Claassen, Klaassen) aus Holland. 1567, Märten Clausen in Scharfenberg. 1552, Gert Clausen Schmerblock. 1606, Gert Classen, Diakon, 1611, Lehrer, 1621, Ältester der Danziger flämischen Men-nonitengemeinde. 1650, Martin Classen in Junkertreul. In der Konsignation 1776 waren 106 Familien mit 398 Personen verzeichnet.

Kliewer - Kliewer Klüfer, Kluiwer, kluiver) kommen von Niederrhein. 1622 in Mönchen-Gladbach, Thesis ufm Klüfer, 1654 vertrieben. InderMontau-er Gemeinde sind 1663, Petter Klüfer, 1680, Cornels Klüfer. 1706 aber schon Franz Kliewer. 1708, Peter und Cornels Kluiwer in Dragasz. In der Konsignation sind 14 Familien mit 58 Personen verzeichnet.

Koop - Koop (Kopp, Kopper) sind friesischen und holländischen Ursprungs. Aus ihrer Heimat vertrieben, kommen einige auch bis Westpreußen. Die Kopper finden wir in Montau-Gruppe, bei Graudenz an der Weichsel, wo mehrere von ihnen Prediger und Älteste waren. Mehrere Familien wanderten nach Polen und Rußland aus. In der Konsignation, 1776, 9 Familien mit 40 Personen.

Koslowsky - Koslowsky (Kosowski), polnischer Name. Als manche Mennoni ten 1711 nach der Memelniederung zogen, nahmen manche ihre polnischen Dienstleute mit, die sich dort den Mennoniten anschlössen. Als Mennoniten kamen sie später nach Preußen zurück und zogen auch mit nach Rußland.

Krahn - Krahn (Kraan, Kraen) kommen aus Holland. 1532 erleiden Hugo Jacob Kraan und Frau Martigen den Märtyrertod. Möglich, daß Kinder nach Osten entkamen. 1692 wurden Jacob und Gergen Kraen getraut. Sie wohnen im Ellerwald und bei Tiegenhof. In der Konsignation sind 4 Familien mit 17 Personen.

Krause- Krause westpreußische Familie. Christian Kruse, Fürstenau, zog 1711 zur Memelniederung. Sie sind dann später nach Rußland ausgewandert. Bartel Krause, 1776 in Königsber

Kroeker - Kroecker (Kroeker, Kroeger? Krecker, Grecker, Greogor), wahr scheinlich aus der Pfalz. 1598 ziehen Groeckers nach Mähren. 1627 ist Hans Krecker in Tiegenhagen im Gr. Werder. Das G ist zu K geworden. Im 18. Jahrhundert wird das e zum oe — Kröcker. In der Konsignation von 1776 sind 28 Familien mit 123 Personen verzeichnet. Letkemann Letkemann sind einheimische Westpreußen; zwei wohnen 1776 in Altendorf im Gr. Werder. Vater war Jacob Lindtkemann, der 1727 in Altendorf 15 Morgen besaß. Durch das Plattdeutsche wird aus dem Lindtkemann ein Letkemann. In der Kon signation von 1776 sind zwei Familien mit 7 Personen.

Lepp - Loepp (Lippe, Lepp, Loeppky). Die Loepp kommen wohl au Westfa len oder Friesland. Peter von der Lippe, 1546, "Apostel der Wiedertäufer", Warendorf. 1678, Jacob Lippe, Orlofferfelde; derselbe ist 1677 schon ein Jacob Lepp. Später wird daraus Loepp. Konsignation 1776, 5 Familien mit 23 Personen.

Loewen - Loewen (Lievens, Lewens) kommen wahrscheinlich aus Lievens in Flandern. 1727 sind Lievens in Walldorf im Gr. Werder, Lewen Lewens und Daniel Lewens. Da Liewen die flämische Form des Namens ist, nehmen wir an, daß die Löwen aus Flandern sind. In der Konsignation 1776, 21 Familien mit 99 Personen. Martens Martens (Martin, Martins) stammen teils aus Danzig, teils aus Friesland. Vorname Martin. 1648, Hans Martin in Danzig; 1681, sein Sohn Jacob Martens, Buchhalter. Sie waren danziger Nachkommen im Kl. Marienburger Werder. Andere Martens kamen aus Friesland. Konsignation, 42 Familien mit 160 Personen

Neudorf - Neudorf (Neuendorff) sind hutte-rischer Abstammung. Neusiedlun gen am Drausensee und in den Werdern nannte man oft "Niedarp" — Neudorf. Hier wurde er zum Familiennamen In der Konsignation ist eine Familie in Tiegenhof, drei in Königsberg; 4 Familien mit 12 Personen.

Neufeld - Neufeld (Niefeld, Neufeldt) stammen von der Nordsee an der Elbemündung. Im Weichseldelta 1601, Gert Niefelts. Das Gr. Werder ist im 17. Jahrhundert Heimat der Neufelds. 1676 ist Harm Neufeld Ältester der Großwerder Gemeinde. 1727 sind acht Familien Neufeld in Heubuden, Kl. Mausdorf, Tiegenha-gen, Neumünsterberg und Teigen-hof. In der Konsignation sind 33 Fa milien mit 122 Personen.

Nickel - Nickel (Nikkel) sind wahrscheinlich vom Niederrhein um Aachen. 1652. Hanss Nickel in Brunau. 1655/60, Hanss Nickel und Danzig. 1653. Nickels in Roßgarten, Kulmer Niederung. Im 17. Jahrhundert, Nickels in Montau, von wo sie nach Polen und Rußland auswanderten. In der Konsignation von 1776 sind 44 Familien mit 183 Personen. 1936 waren 96 Familien Nickel in Westpreußen.

Niebuhr - Niebuhr, aus den Niederlanden oder Friesland. 1789 zieht ein Niebuhr aus Preußen nach Chortitza in der Ukraine. Sein Enkel, Hermann A. Niebuhr, war ein reicher Mühlenbesitzer in Chortitza. In der Konsignation finden wir einen Niebuhr Arbeiter mit Frau, dann zwei Familien Neubauer mit 7 Personen.

Pauls - Pauls (Pauwelsz, Paulsen, Pau- eis), teils altpreußisch (1399-1409), teils flämisch. Im 17. Jahrhundert, bis 1622, Adrian Pauls, Ältester der Danziger friesischen Gemeinde, 1674, Johann Pauls, Heubuden, 1621, Gert und Peter Paulsen, Bey- ershorst, Danzig Land. Konsignation, 49 Familien mit 204 Personen

Penner - Penner (Bender, Penders, Pen- naerts), teils aus der Rheinpfalz, teils aus Flandern. 1527, Dietrich Bender, Worms a.Rh., 1592, Jacob Penders, Gr. Werder. 1678, Her- mann und Heinrich Pender, Orlof- ferfelde. 1621 Dönnies Penner, Be- yershorst, 1627 — Dorfschulze. In der Konsignation von 1776 befinden sich 118 Familien mit 489 Personen.

Peters - Peters (Petersen, Pieters) kom- men aus Holland und Flandern, manche auch aus Friesland. 1561, Cyriacus Peters in Möskenberg im Kl.Werder, der aus Flandern stammt. 1558, Jan Peters aus Gor- cum, Seeland, in Danzig. 1586, der Friese Sylvert Pieters in Montau. Konsignation, 41 Familien, 192 Personen.

Petkau - Petkau wahrscheinlich westpreu- ßisch. Weder in der Konsignation noch in anderen Quellen zu finden. In Südrußland erst finden sich Pät- kaus. Jacob H. Pätkau, Lehrer, Pre- diger und Ältester in Memrik, 1895 bis 1947.

Quiring - Quiring (Vorname Quirin, Kwiring) kommen aus der Gegend von Antwerpen, oder aus dem niederländischen Grenzgebiet. 1626, Simon Quiring, Schwentekampe im Danziger Werder. 1636, Peter Kwiring in Pr. Königsdorf. 1737, Hein- rich Quiring, Tragheimerweide. In der Konsignation, 31 Familien, 110 Personen.

Redekopp - Redekopp (Redekop). Herkunft unbestimmt, wahrscheinlich westpreußisch. Die in der Konsignation 1776 angeführten Familien siedelten in Lakendorf, Bollwerk und Petershagen, westlich der Nogat, bei Tiegenhof; 3 Familien mit 12 Personen.

Regier - Regehr (Reyger; Regier, Rogier) aus Holland, bei Amsterdam. Vorname Reyer. 1642, Heinrich Reyger in Scharfenberg. 1725 Martin Regehr in Neuendorf im Danziger Werder. 1727, Michel Regehr in Ladekopp. Der Name Regier ist wohl niederländisch-französischer Abstammung. 1543, Jacob Rogiers, Brabant. Von Vornamen Rogier. In der Konsignation sind 21 Familien Regehr, 103 Personen,

Reimer - Reimer (Reymar, Reymer) stammen aus Westpreußen. 1399-1529 im Danziger Gebiet. 1725, Johann Reimer, Reinland am Frischen Haff, 1734, Isebrandt Reimer, Poppau. 1671, Siemon Reymer; 1679, Jacob Reymer; 1682, Hans Reymer. In der Konsignation von 1776, 37 Familien mit 155 Personen.

Rempel- Rempel kommen wahrscheinlich aus Schlesien. 1727 drei Familien in der Tiegenhagener Brandordnung (Schwenkenfelder) in Tiegenhagen Platenhof, Petershägenerfeld. In derselben Gegend sind sie auch noch (westlich von Elbing) 1776, bei der Konsignation: 16 Familien mit53 Personen.

Driediger - Driediger (Riediger — de Riediger) aus der Schweiz. 1727, Jacob Riediger in Tiegenhof. Johann de riediger-Driediger, 1668 in Rücke-nau. In der Konsignation sind 1776, 7 Familien Riediger mit 11 Personen und 7 Familien Driedger mit 37 Per sonen, im Elbinger Gebiet und im Großen Marienburger Werder.

Sawatzky - Sawatzky (Sawatzki, Zawadski) stammen aus westpreußisch- polnischem Adel. Im Jahre 1620 besucht Johannes Zawatzky das Elbinger Gymnasium. Er ist später Starost und Kastellan von Schwetz. 1727, Hans Sowatzky, Neustädterwald. Konsignation, 5 Familien, 22 Personen.

Siemens - Siemens (Symons, Siemons, Ziemens) stammen aus Holland. Bei Zeugenaussagen 1552 in Amsterdam: Cornelis Symonszen hat sich schon lange vorher in Danzig niedergelassen. In der Konsignation, 5 Siemens- und 9 Siemens-Familien mit 60 Personen.

Sudermann - Sudermann stammen aus dem holländischen Raum. 1716, Menno- nitenprediger Sudermann aus Rotterdam — in Danzig. Jacob Suder mann kam 1660-1670 aus Rotterdam nach Danzig. Konsignation von 1776, 4 Familien mit 17 Personen.

Schllenberg - Schellenberg (Schellenberger) kommen aus der Schweiz, über Mähren, 1681, Stefan Schellenberg, Danzig. 1693, Tobias Schellenberg aus Mähren nach Przechowka gekommen. In der Konsignation von 1776, 3 Familien mit 13 Personen.

Schroeder - Schroeder (Schroeter) von der niederrheinisch-holländischen Grenze. 1534, Emse Schroeder in Zwolle. 1592, Christian Schroeder, Montau. 1605 sind Lubbert und Karsten Schroeder in Montau. 1663-1736, Johann David Schroeder, Montau, Ältester. Konsignation 1776, 19 Familien mit 85 Personen. Sind zahlreich in Zentralpolen, in Wymyschle und Kasun bei Warschau.

Thiessen - Thiessen (Tijssen, Tyssen, Tiessen) kommen aus dem niederländischen Raum. 155, Harman Tijssen, Amsterdam. 1625, Georg Tyssen, Petershägenerfeld, Gr. Werder. Anfang des 17. Jahrhunderts wird Hans Tiessen in Tiegenort genannt. In der Konsignation von 1776 sind 26 Familien mit 113 Personen genannt.

Toews - Toews (Thewis — Matthäus, Mathoews), Ostfriesland und am Nie derrhein. 1658, Tewes Peters, Ost-friesland. 1663, Tews Ewert und Tews Gertzen, Montau. 1673, Hin-rich Tewsen, Montau; 1681, Wilm Tewsen in Montau. Im Gr. Werder kommen Tewes und Tews vor. Konsignation 1776, 27 Familien, 132 Personen.

Tilitzky - Tilitzky (Tellitzki, polnischer Abstammung. In der Konsignation 1776 ist ein Tilitzki, Behrend, Landwirt mit Frau, 5 Söhnen und l Tochter verzeichnet. Im Königsberger Bürgerbuch ist ein Tilitzki, George Simon, Messerschmied, geb. 18.2.1793 in Danzig, Tragheimerweide, Angehöriger der westpreußischen Mennonitenfamilie Tilitzki.

Unger - Unger (Uner) stammen wohl aus Thüringen; sie kamen nach West preußen wohl über Mähren und Ungarn. 1664, Stefan Unger, Tiegenhagen, Gr. Werder. Vom 17. Jahrhundert bis 1945 in den Gemeinden Thiensdorf, Orlofferfelde, Danzig-Neugarten. In der Konsignation 1776, 10 Familien mit 42 Personen.

Unruh - Unruh (Unrau, Onrau, Oroch) stammen aus Niederschlechsien oder Sachsen. 1407, Neumünsterberg, drei Familien Unru. 1678, Ohm Hein Unrau in Kunopat bei Przechowka. 1757, Hans Unrau, Przechowka. Peter Unrau, getauft 1790 in Jeziorken. Konsignation von 1776, 22 Familien mit 104 Personen.

Wall - Wall (Waal, de Wall) kommen aus Holland. 1549, Jacob de Waele, Danzig. 1586, Pieter de Wall in Danzig. 1600, Elias de Waele, Danzig. 1727, Isaac und Jacob Wall, Dorf Stadtfelde bei Marienburg. 1795 wandert Johann Wall nach Kußland aus. Konsignation 1776, 11 Familien mit 61 Personen.

Wallman - Wallman kommt unter den Hutterern und den Mennoniten in Ruß land vor. Im frühen 19. Jahrhundert verließ Andreas Wallmann die Hutterer und schloß sich der Mennonitengemeinde in Chortitza an. Als Schwiegersohn des Fabrikanten Lepp, war er dessen Partner.

Warkentin - Warkentin (Parchentin) kommen aus Mecklenburg. Sie stammen aus dem Marktflecken Perkentin, westlich von Rostock. Im 16. und 17. Jahrhundert gab es viele Warkentins in Mecklenburg, besonders in Güstrow. 1727, Warkentins in Heubuden, Ladekopp und Tiege. 1665, Arendt Warkentyn, Danzig. In der Konsignation von 1776, 28 Familien mit 116 Personen.

Wiebe - Wiebe, Westfriesland und Friesland. 1640, die Brüder Wiebe in Elbing, Jacob in Freienhuben, Abraham in Einlage an der Nogat. Adam Wiebe, 1616 aus Harlingen nach Danzig; Stadtbaumeister Wiebe. Wiebe ist ein friesischer Vorname der hier zum Nachnamen wurde. Konsignation von 1776, 67 Familien mit 304 Personen.

Wieler - Wieler, wahrscheinlich aus der Schweiz. 1671 kommt Hans von Wieler nach Preußen. Der Ort Wyler am Brüningpaß, östlich vom Brienzer See, gab den Namen. Das von fiel weg. Konsignation, 18 Familien mit 78 Personen.

Wiens - Wiens (Wynes, Vingst) kommen aus Köln am Rhein. 1561, Herman Wynes, nach Danzig. Die Wiens kamen von Wynes, jenseits von Köln — Vingst. 1568, Herman Wiens, AL-tebabke. In der Konsignation 1776 sind 67 Familien mit 314 Personen verzeichnet.

Wilms - Willms kommen aus Holland. 1543, Dirk Willms, Schoeneberg. 1558/59 , Hermann und Johann Willms, Greuelsberg, 1675, Gergen Willms, Scharfenberg, Danzig. 1633, Huybert Willmszen, Diakon, Danzig. In der Konsignation von 1776 sind 15 Familien mit 74 Personen verzeichnet.

Woelk - Woelk (Wilke, Welke) sind einheimische Westpreußen. 1510- 1529, Gregor und Jacob Wilke, Groß Lesewitz; George Wilke in Schadwalde, Peter Wilke in Eichwalde. 1726, Hendrich Wilke, Diakon, Danzig. In der Konsignation von 1776, 13 Familien mit 61 Personen.

Zacharias - Zacharias (Zachris). Herkunft unbestimmt. Vorname, der zum Nachnamen wurde. Zerstreut im Elbinger und Gr. Marienburger Werder wohnend. In der Konsignation, Hans Zacharias in Simonsdorf, Landwirt; Johann Zacharias, Neulanghorst, Weber, und Peter Zacharias, Petershagen, Wassermann; Johann Zacharias, Elbing, Bäcker; 4 Familien mit 22 Personen.


Quelle: 1. Bedeutung und Herkunft unserer mennonitischen Namen. Erich L. Ratzlaff. 2. Mennonitisches Lexikon, Band MV.
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Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Filippa( filippaaon.at ), 30.12.2012 21:37:51:
Hi baidu, thank you very much. Best wishes for you

Kommentar von Peter Koop( koop.peteronline.de ), 22.10.2010 19:44:36:
Ich möchte gern mein Vorfahren finden.



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Der gute Mann lobt seine Frau,
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